Römisch-katholisches Kirchspiel Gurahumora


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Das römisch-katholische Kirchspiel Gurahumora / Gura Humora (deu), Gura Humorului (rum) war eine Pfarre in der historischen Bukowina. Im Jahr 1784 wurde der kommandierende Generalseelsorger mit dem Karmeliterpriester Paul Harrasch nach Gurahumora verlegt und die örtliche Seelsorge für das Militär und die katholische Zivilbevölkerung eröffnet. Eine kleine Holzkapelle und einen kleinen Glockenturm erhielt die Gemeinde.

Am 25. Mai 1785 endete für die Bukowina die Zuständigkeit der katholischen Diözese Bacău und die Gemeinden wurden der katholischen Erzdiözese Lemberg unterstellt.

Mit Dekret vom 11. April 1796 kamen neun Pfarreien: Bojan, Czernowitz,
Gurahumora, Istensegits, Kimpolung, Radautz, Sadagora, Sereth und
Suczawa unter die Gerichtsbarkeit des Erzbistums Lemberg. Die Pfarre
Gurahumora wurde am gleichen Tag gegründet.

Im Jahr 1806 begann der Bau einer gemauerten Kirche. Der Bau wurde mit Mitteln der Regierung unterstützt und konnte im Jahr 1811 beendet werden. Die Kirche war die erste gemauerte Kirche in dieser Region. Das heute noch existierende Pfarrhaus wurde im Jahr 1837 errichtet.

Zum Kirchspiel gehören diese Filialen:
Frasin (1785), Valea Moldovei (1903), Voroneţ (1785), Mănăstirea Humorului (1785), Ostra (1903), Capu Câmpului (1785) und Capu Codrului (1785).

Diese Filiale wurde selbständig:
Stulpicani ab 1903 Filial und später selbständig (Jahr unbekannt).

Ein Kirchenbild oder -siegel gesucht!

Quellen:
Artikel Viaţa Diecezei (rum) auf der Webseite Episcopia Romano-Catolică de Iaşi (in Rumänisch). (gelesen am 17. Januar 2023)
Artikel Gura Humorului (rum) auf der Webseite Episcopia Romano-Catolică de Iaşi (in Rumänisch). (gelesen am 17. Januar 2023)

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