Evangelische Kirchengemeinde Kielce – Filial Pilica

 

 

Geschichte

Auf Betreiben von Christian August Moes, dem Besitzer der Güter und der Fabrik zu Pilica, organisierte im Jahr 1857 Pastor Müller aus Petrikau, im Marktflecken Pilica, Kreis Olkusz, ein Filial, das er bis 1876 verwaltete. Im erwähnten Jahr wurde es an Kielce und von 1919 an Sosnowiec angeschlossen. Zum Unterhalt des Filials zahlte Moes eine jährliche Unterstutzung von 150 Rbl., dotierte es mit zwei Morgen Land und zwölf Klaftern Brennholz im Jahr. In einer Kapelle seines Schlosses wurden anfänglich die Gottesdienste gehalten, später in einem gemieteten Lokal. Letzteres trat ein, als die Moessche Fabrik nach Wierbka verlegt wurde. Das damalige, rund 100 Seelen zählende Filial, bestand größtenteils aus evangelischen Fabrikarbeitern. Am 18. September 1910 weihte Pastor Zander aus Kielce das Bethaus in Pilica unter Teilnahme von Pfarrer Uthke aus Sosnowiec ein. Im Ersten Weltkrieg wurde das Bethaus stark beschädigt. Das kleine, finanziell schwache Filial erhielt wiederholt die Hilfe des Gustav-Adolf-Vereins in Leipzig.

Das 1857 gegründete Filial verfügte über eine Kapelle (Bethaus) und einen Friedhof.
Im Jahr 1929 wurden 2 Taufen durchgeführt, es gab 25 Kommunikanten, im Jahr 1913 waren es 20 polnische und 10 deutsche). Der Filialgemeinde gehörten 150 Seelen an, Kirchensprache war sowohl Deutsch als auch Polnisch.

 

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